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Ein starker EU‑Binnenmarkt beruht auf Kohärenz. 

Aktuelle Trends der Binnenmarkt‑Key‑Performance‑Indikatoren zeigen wachsende Hemmnisse auf: eine schwächere Integration, zunehmende Herausforderungen bei der Konformitätsbewertung und langsamere Normungsprozesse. Diese Entwicklungen sind keine abstrakten Kennzahlen – sie haben unmittelbare Auswirkungen auf Wettbewerbsfähigkeit, Rechtssicherheit und den grenzüberschreitenden Handel. Diese Punkte wurden von CECIP‑Generalsekretär Samuel Schmidt auf der 7. Sitzung des WELMEC‑e.V.‑Ausschusses in Brünn (Tschechische Republik) vorgestellt.

In der gesetzlichen Metrologie entsteht Fragmentierung häufig durch unterschiedliche nationale Auslegungen, Gold‑Plating und verfahrensbezogene Unterschiede. Eine Überarbeitung der MID und der NAWID kann den Binnenmarkt stärken, indem sie die rechtliche Klarheit, die Kohärenz der Durchsetzung und die Harmonisierung verbessert. Auch wenn der Verbraucherschutz weiterhin von zentraler Bedeutung ist, untergraben nicht‑funktionale Hemmnisse das Ziel einer harmonisierten EU‑Gesetzgebung.

Mehr rechtliche Klarheit und eine stärkere Harmonisierung lassen den Binnenmarkt so funktionieren, wie er gedacht ist: ein Regelwerk, das einheitlich angewendet wird und Innovation, Vertrauen sowie echte Wettbewerbsbedingungen in der gesamten EU ermöglicht.